#RBLMSV – eine zoologische Betrachtung

Während auf den meisten anderen Kanälen das nächste Spiel aus rein sportlicher Sicht betrachtet wird, möchte ich das ganze mal anders aufziehen. Letztes Jahr gab es mit den Lilien und den Veilchen noch das Duell der Floristen. Am Sonntag erwartet uns nun ein sehr tierisches Duell, bei dem Bullen gegen Zebras antreten. Wer hat da wohl die besseren Karten?

Zunächst einmal sind sowohl Bullen als Rinder und Zebras als Equiden (also Pferdeartige) Fluchttiere. Die Frage ist nur, wohin wird geflohen? Klar: Die Bullen treten die Flucht nach vorne an, also erste Liga, die Zebras ziehen sich lieber zurück, also Liga drei. Sieht man an der Tabelle ganz gut.

Die viel wichtiger Frage ist jedoch: Wie wird jeweils die Herde geführt, wie ist das Sozialverhalten der beiden Arten? Werfen wir also einen Blick auf die Bullen. Rinderherden setzen sich aus meist 25-30 Mitgliedern zusammen. Dabei gibt es den Alphabullen (das wird bei den Leipzigern wohl Rangnick sein), der für Ordnung im Gefüge sorgt. Die anderen haben sich da unterzuordnen. Eindringlinge ins eigene Revier werden dann schon mal mit schierer Masse (sicherlich das Geld bei RB) und den Hörnern (die Stürmer Sabitzer und Selke?) vertrieben.

Zebras hingegen als Pferdeartige werden geführt von einer Leitstute und begleitet von zumeist nur einem Hengst. Wie kommt nun die Leitstute zu ihrer Rolle? Ganz einfach: Sie ist die schreckhafteste in der Gruppe. Wann immer etwas auch nur raschelt, wird sie unruhig, schaut um sich und bläst im Fall der Fälle zur Flucht. Bloß keine Gefahr aufkommen lassen. Und wenn die Cheffin davon rennt, tut es auch der Rest der Gruppe.

Die Aufgabe für die roten Bullen ist also ganz klar: Die Hörner noch mal anspitzen, auf den Gegner zurennen und ihn zur Flucht bewegen. Bei den Zebras reicht es dann vielleicht schon, im Stadion laut mit Tüten zu rascheln. Und schon suchen sie das Weite. Damit sollten die drei Punkte locker in Leipzig bleiben.

Als würde die Zoologie lügen!

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vonStein

Macht Fotos, lebt in Leipzig, redet wirr und mittlerweile auch über Fußball. Igitt!

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