Mit einem schmeichelhaften Sieg weiter Richtung 1. Bundesliga

Man muss es ganz ehrlich sagen: Das heute war der dreckigste Sieg der Saison. Und vermutlich auch der ungerechtfertigtste. Die Spieler wirkten heute ein wenig unmotiviert und es spricht schon Bände, dass Paderborn mehr Laufleistung als Leipzig hatte. Wenn man dann noch die Chancen betrachtet, ist es wirklich ein sehr schmeichelhafter Sieg.

Die erste Halbzeit war geprägt von einem recht glanzlosen Hin- und Her, wobei RB deutlich mehr Ballbesitz hatte. Allerdings fehlte es auf den letzten Metern vorm Tor immer wieder an Ideen und auch Glück. Es ging also mit 0:0 in die Kabine, wobei sich niemand hätte beschweren können, hätte Paderborn hier schon mit einem oder zwei Toren geführt.

Nach der Pause ein ganz ähnliches Bild wie in Halbzeit eins. Leipzig fehlte der finale Zugriff und Paderborn kämpfe stark. Dabei kamen sie immer wieder vors Leipziger Tor, wo Gulácsi einen klasse Job machte.

Erst in der 63. Minute kam dann wie aus dem Nichts Marvin Compper nach einer Ecke frei zum Kopfball und netzte die Kugel zum 1:0 ein. Wer jetzt dachte, da wird noch was nachgelegt, sah sich allerdings getäuscht. Forsberg vergab eine Großchance, auf der anderen Seite zeigte Gulácsi, dass er ein Top-Torwart ist und sicherte heute mit seiner grandiosen Leistung RB den Sieg. Meiner Meinung nach war er heute der Mann des Spiels.

Zum Ende der Partie hin war das Spiel auf dem Platz nicht mehr sehr ansehnlich. Statt spielerischer Lösungen wurde der Ball nur noch weit geschlagen, um das Ergebnis zu halten. Was dann auch gelang.

Glückwunsch ans Team, aber da wird es sicher trotzdem einiges auszuwerten geben.

Als kleine Randnotiz: Davie Selke verbrachte heute die gesamten 90 Minuten auf der Bank. Sicher nichts, was ihm gefallen haben dürfte. Aber in der Situation und in Anbetracht des Platzes eine durchaus verständliche Entscheidung von Rangnick, kurz vor Schluss lieber Nils Quaschner einzuwechseln.

Bildnachweis:

  • Paderborn vs RB Leipzig: Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche
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vonStein

Macht Fotos, lebt in Leipzig, redet wirr und mittlerweile auch über Fußball. Igitt!

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